sil-screen prints

Mein Siebdruck im November

Für den Blog dieser Woche dachte ich, ich würde eines meiner rezentesten Projekte mit euch teilen. Ich habe einen Satz von vier verschiedenen Siebdruckmotiven erstellt. Zum Siebdruck gibt es viele Tutorials und Videos, die die Vorgehensweise genauer erläutern. Das Drucken mit dem Sieb ist an und für sich nicht so schwierig.

Drucke vorbereiten

Inked sketch on greased paper

Ich habe eine Fotoemulsionspaste verwendet, um meine gezeichneten Motive auf das Sieb aufzubringen. Ich zeichnete die erste Skizze mit einem blauen Bleistift und übermalte sie mit Tinte, mithilfe von Rotring-Rapidographen unterschiedlicher Größe.

 

Der nächste Schritt bestand darin, für jede weitere Farbe, die ich verwenden wollte, zusätzliche Zeichnungen zu erstellen. Die Farben, welche ich drucken wollte sind Schwarz, Grün und Rot-Orange. Alle weiteren Farben habe ich später von Hand hinzugefügt.

All three prepared silk-screens

Als ich alle Zeichnungen vollendet hatte, belichtete ich meine, mit Fotoemulsion beschichteten, Siebe und belichtete das ganze. Diese Technik wird auch häufig für Fotos verwendet und Andy Warhol war ein Künstler, der für seine Verwendung von Siebdrucken berühmt war.

Druck und Weiterverarbeitung

Nun, da die Siebe bereit standen, mischte ich meine Druckfarben. Ich habe Gouache verwendet, eine wasserlösliche Farbe, die häufig verwendet wird, um das feine Maschenbild des Siebes nicht zu verstopfen. Ich fügte der Mischung außerdem ein Trocknungsverzögerungsmittel hinzu, um zu verhindern, dass die Farbe im Sieb trocknet. Dann befestigte ich jeden Bildschirm mit zwei Klammern auf einer Holzplatte und legte meine Probeblätter auf.

Zufrieden mit dem Ergebnis setzte ich den Druckvorgang fort und druckte zuerst den grünen Hintergrund. Dann habe ich das Rot-Orange und schließlich das Schwarz überlagert. Jedes Mal wenn ich mit einer neuen Farbe druckte, habe ich das neue Sieb sehr sorgfältig ausgerichtet. Andernfalls würden sich die Designs unbeholfen überlagern und das Resultat ist Kopfweh erregend.

Jetzt musste ich nur noch das Papier mit einem Stanley-Messer in die entsprechenden Größen schneiden. Um jedem einzelnem Motive einen individuellen letzten Schliff zu geben, griff ich nach Pinsel und Aquarellfarben. Ich fügte die zusätzlich benötigten Farben und Schatten hinzu und, da die Fotoemulsion die Feinheit der Zeichnung nicht komplett erfassen konnte, musste ich jedes Auge des Fuchses einzeln malen.

Detail fox print

Sobald ich mit der Individualisierung der Drucke fertig war, habe ich sie wie es im Fach üblich ist, mit dem Bleistift nummeriert und handsigniert. Et voilà…

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